Anpassungsstörung

10 Minuten

Aktualisiert am 24. Juli 2026

  • Eine Anpassungsstörung kann durch belastende Lebensereignisse ausgelöst werden.
  • Die Symptome einer Anpassungsstörung zeigen sich i. d. R. innerhalb eines Monats nach dem auslösenden Ereignis und halten meist nicht länger als sechs Monate an.
  • Die Symptome sind vielfältig: übermäßige gedankliche Beschäftigung mit dem, was passiert ist und den Folgen, ausgeprägte Sorgen, Grübeln, psychosomatische Beschwerden etc.
  • Kennzeichnendes Merkmal ist eine unzureichende Anpassung an den auslösenden Stressor in wichtigen Funktionsbereichen.
  • Die Störung kann die Lebensqualität und Alltagsfähigkeit stark einschränken und bei ausgeprägter Symptomatik eine psychotherapeutische Behandlung erforderlich machen.
Frau denkt nach
2 Personen die Hände halten

Anpassungsstörung: Wenn Veränderungen einen aus der Bahn werfen

 

Starke Belastungssituationen können intensive Gefühle auslösen. Die meisten kennen das aus eigener Erfahrung. Nach einem Jobverlust denkt jemand vielleicht zunächst ständig darüber nach, wie es weitergehen soll, schläft schlecht und ist unkonzentriert. Bei vielen lässt die Belastung mit der Zeit nach. Andere kommen kaum noch zur Ruhe, sagen Verabredungen ab, schieben Bewerbungen oder Behördengänge auf und schaffen alltägliche Aufgaben immer schlechter. Die Gedanken kreisen ständig um den Verlust des Arbeitsplatzes, finanzielle Sorgen und die Zukunft. Hält dieser Zustand an, kann eine Anpassungsstörung vorliegen.

Wie häufig ist eine Anpassungsstörung?

Reaktionen auf schwere Belastungen / Anpassungsstörungen gehören deutschlandweit zu den am häufigsten diagnostizierten psychischen Störungen, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer.1 Die Prävalenz, also die Gesamtzahl der Betroffenen in der Gesamtbevölkerung beträgt in Deutschland 0,9 %. Betrachtet man allerdings Gruppen, die wiederholt kritische Lebensereignisse bewältigen mussten, liegt die Zahl deutlich höher – bei bis zu 40 Prozent!2

Frau verzweifelt
Mann verzweifelt

Was kann eine Anpassungsstörung auslösen?

Eine Anpassungsstörung kann durch unterschiedliche Ereignisse oder Lebensveränderungen entstehen. Fachlich spricht man von identifizierbaren psychosozialen Stressoren. Ob ein einzelner Stressor oder erst mehrere Belastungen zusammen eine Anpassungsstörung begünstigen, hängt nicht nur von den Ereignissen selbst ab, sondern auch von der zugemessenen Bedeutung, den verfügbaren Bewältigungsmöglichkeiten und der sozialen Unterstützung. Mögliche Auslöser sind zum Beispiel:

  • Trennung oder Scheidung
  • Arbeitsplatzverlust oder finanzielle Notlage
  • berufliche oder schulische Probleme
  • schwere Erkrankungen, Verletzungen oder neue körperliche Einschränkungen
  • Todesfall im Familien- oder Freundeskreis
  • belastender Umzug, Migration oder Verlust des vertrauten Umfelds
  • Belastungen durch eine eigene Suchterkrankung oder die einer nahestehenden Person
  • familiäre Konflikte
  • rechtliche Probleme
Psychischer Stress - wenn alles zuviel wird
2 Personen streiten

Wie erkennt man eine Anpassungsstörung?

Für die Diagnose einer Anpassungsstörung müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Laut dem aktuellen medizinischen Diagnosemanual ICD-11 sind folgende Kriterien kennzeichnend:3

  • Die Beschwerden entstehen als Reaktion auf einen oder mehrere identifizierbare psychosoziale Stressoren und beginnen meist innerhalb eines Monats.
  • Die Gedanken kreisen wiederholt um das Ereignis oder seine Folgen, etwa in Form von Grübeln oder übermäßigen Sorgen.
  • Es fällt schwer, sich an die veränderte Situation anzupassen: Wichtige Lebensbereiche wie Familie, Beruf, Ausbildung oder soziale Kontakte sind deutlich beeinträchtigt.
  • Die Beschwerden lassen sich medizinisch nicht besser durch eine andere psychische Störung erklären, z. B. Angststörung, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Depression.
  • Nach Ende des Stressors und seiner Folgen klingen die Symptome einer Anpassungsstörung in der Regel innerhalb von sechs Monaten ab.

Wer kann die Diagnose Anpassungsstörung stellen?

Die Diagnose einer Anpassungsstörung kann durch einen Arzt oder einen psychologischen Psychotherapeuten gestellt werden. Sie basiert auf einem ausführlichen Gespräch, das nach individuellen Symptomen, einschneidenden Lebensveränderungen in der jüngeren Vergangenheit, der aktuellen Lebenssituation und mögliche Belastungsfaktoren fragt, sowie einer medizinischen Untersuchung, um körperliche Ursachen auszuschließen. Im Rahmen der Diagnostik muss die Anpassungsstörung von anderen Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik abgegrenzt werden, etwa von einer Depression, einer Angststörung, einer posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) oder einer anhaltenden Trauerstörung.

Wie lange hält eine Anpassungsstörung an?

Die Anpassungsstörung beginnt innerhalb eines Monats nach dem Auslöseereignis und dauert in der Regel nicht länger als sechs Monate an. Allerdings kann die Erkrankung chronifizieren und in eine Angststörung oder eine Depression übergehen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass dies bei etwa einem Drittel der Fall ist.4

Wie entsteht eine Anpassungsstörung?

Dass manche Menschen Belastungen besser wegstecken als andere, ist bekannt. Warum das so ist, versuchen verschiedene psychologische Modelle zu erklären: Es kommt nicht allein auf die Art und die Schwere des Ereignisses oder individuelle Risikofaktoren an, sondern auch darauf, welche Bedeutung dem, was passiert ist, zugemessen wird und welche Bewältigungsmöglichkeiten der betroffenen Person zur Verfügung stehen.

Das Stressmodell nach Lazarus und Folkman beschreibt Belastung als Zusammenspiel zwischen der Situation, ihrer persönlichen Bewertung und den verfügbaren Bewältigungsmöglichkeiten. Eine Situation wird vor allem dann als stark belastend erlebt, wenn sie bedrohlich, verlustreich oder kaum kontrollierbar erscheint und die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten als nicht ausreichend erlebt werden. Menschen können sehr unterschiedlich auf ähnliche Belastungssituationen reagieren. Eine Trennung, ein Arbeitsplatzverlust, eine schwere Erkrankung oder ein familiärer Konflikt können für eine Person vorübergehend belastend, aber bewältigbar sein. Für eine andere Person kann dasselbe Ereignis eine tiefgreifende Krise auslösen, etwa wenn es mit weiteren Belastungen, früheren Erfahrungen oder fehlender Unterstützung zusammentrifft.

Ein weiterer Erklärungsansatz geht auf Horowitz zurück. Er beschreibt den Verarbeitungsprozess nach belastenden Lebensereignissen als phasenhaft, aber nicht streng linear. Es kann Phasen mit intensiven Gefühlen wie Angst, Trauer, Wut oder Überforderung geben, ebenso Phasen der Vermeidung, der inneren Betäubung, sich aufdrängende Erinnerungen oder intensive gedankliche Beschäftigung mit der als belastend erlebten Situation. Die Reaktionen können sich abwechseln, überlagern oder wiederholen.

Im besten Fall gelingt es, das Geschehene zu verstehen, emotionale Sicherheit zurückzugewinnen, mit den Folgen des Ereignisses umzugehen und es als Teil der eigenen Lebensgeschichte zu integrieren. Bei einer Anpassungsstörung kommt es vorübergehend zu einer Störung dieses Verarbeitungsprozesses. Betroffenen fällt es schwer, innerlich zur Ruhe zu kommen und den Alltag zu bewältigen. 5

Bestimmte Faktoren können das Risiko für die Entwicklung einer Anpassungsstörung erhöhen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Menschen mit diesen Risikofaktoren nach belastenden Lebenserfahrungen zwangsläufig eine Anpassungsstörung entwickeln:

  • Mehrere oder neu hinzugekommene Belastungen
  • Ungünstige Denk- und Bewältigungsmuster, z. B. eine Neigung zum Grübeln oder fortgesetztem Rückzug in Belastungssituationen
  • Psychische Vorerkrankungen
  • Länger andauernde Belastungen, z. B. Konflikte in Partnerschaft oder Beruf, Pflegeverantwortung, chronische Krankheiten, finanzielle Sorgen oder Einsamkeit
  • Ein fehlendes oder wenig tragfähiges soziales Netz
  • Gesellschaftliche Belastungsfaktoren, z. B. Arbeitslosigkeit, unsichere Wohn- und Lebensverhältnisse, finanzielle Benachteiligung, Diskriminierung oder ein erschwerter Zugang zu Unterstützung
  • Kulturelle Einflüsse, die den Umgang mit Belastungen und die Inanspruchnahme von Hilfe erschweren können, z. B. Stigmatisierung psychischer Erkrankungen, familiäre Erwartungen oder starre Rollenbilder

Wie wird eine Anpassungsstörung behandelt?

Eine Anpassungsstörung kann sich grundsätzlich auch ohne ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung bessern, wenn der belastende Auslöser nachlässt und Betroffene ausreichend Unterstützung erhalten. Manche Patientinnen und Patienten sind durch ihre Beschwerden jedoch so stark belastet oder im Alltag eingeschränkt, dass sie professionelle Hilfe benötigen.

Icon Blume

Psychotherapie

Psychotherapie gilt als Behandlung der ersten Wahl bei einer Anpassungsstörung. Besonders gut untersucht ist die kognitive Verhaltenstherapie. Systematische Reviews und Meta-Analysen zeigen, dass sowohl internetbasierte kognitive Verhaltenstherapie als auch kognitive Verhaltenstherapie in Präsenz depressive Symptome, Ängste und Belastungssymptome lindern können.6

In der Therapie geht es unter anderem darum, das belastende Ereignis einzuordnen, Grübeln und Sorgen zu reduzieren, hilfreiche Bewältigungsstrategien aufzubauen, soziale Unterstützung zu aktivieren und den Alltag wieder besser zu bewältigen. Für andere Therapieformen gibt es ebenfalls klinische Ansätze, die Studienlage ist jedoch weniger umfassend als für kognitiv-verhaltenstherapeutische Verfahren.

Icon medikamente

Medikamentöse Behandlung

Die Studienlage zur medikamentösen Behandlung einer Anpassungsstörung ist bislang begrenzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keine Medikamente, die eine Anpassungsstörung ursächlich behandeln. Medikamente können nach ärztlicher Prüfung im Einzelfall eingesetzt werden, um stark belastende Begleitsymptome wie ausgeprägte Schlafstörungen, innere Unruhe, Angst oder depressive Symptome zu lindern.7

Hilfe bei einer Anpassungsstörung finden

Menschen mit einer Anpassungsstörung können bei verschiedenen Anlaufstellen Unterstützung bekommen:

Psychologische Psychotherapeuten

Über die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Bundesvereinigung können gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten einen Termin für ein Erstgespräch beim Psychotherapeuten vereinbaren. Der Therapeut kann eine erste Einschätzung vornehmen, ob eine zeitnahe Akutbehandlung erforderlich ist oder eine ambulante Psychotherapie.

 

Angstambulanzen

Angstambulanzen gibt es in der Regel an vielen größeren Kliniken in ganz Deutschland.

 

Deutsche Angst-Hilfe e. V.

Aktivitäten, Online-Selbsthilfegruppen, Gruppensuche, Webinare, telefonische Unterstützung

 

Überregionale telefonische Hilfe

Telefonseelsorge (rund um die Uhr erreichbar)

Info-Telefon Depression

  • 0800 / 33 44 533 (Mo, Di, Do: 13.00 – 17.00 Uhr; Mi, Fr: 8.30 – 12.30 Uhr)

Kinder- und Jugendtelefon:

  • 116 111 (Mo bis Sa 14.00 – 20.00 Uhr)

Hausarzt

  • Erste Anlaufstelle bei psychischen Problemen
  • Ausschluss körperlicher Ursachen
  • Ausstellung von Vermittlungscodes für Facharztüberweisung

Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie

Zeitnahe Termine für Diagnostik und Behandlung können gesetzlich Versicherte mittels Vermittlungscode vom Hausarzt über die Terminservicestelle buchen.

 

Kliniken

Wenn eine ambulante Therapie nicht ausreicht, um die Angststörung zu behandeln, kann ein Klinikaufenthalt sinnvoll sein. Behandlungsmöglichkeiten, je nach Klinik:

  • Ambulant (Psychiatrische Institutsambulanz PIA)
  • Teilstationär (Tagesklinik)
  • Vollstationär

Was können Betroffene selbst tun?

Bei anhaltenden Beschwerden und ausgeprägten Einschränkungen der Alltagsfähigkeit sollten Betroffene zeitnah Hilfe suchen. Zur Unterstützung eines „normalen“ Alltags bietet sich Folgendes an:

  • den Tag möglichst regelmäßig strukturieren
  • mit vertrauten Personen sprechen oder Selbsthilfeangebote nutzen
  • Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen ausprobieren
  • konkrete Probleme nach Dringlichkeit ordnen, Unterstützung organisieren und weniger wichtige Aufgaben vorübergehend zurückstellen

Wie können Angehörige und Freunde unterstützen?

Angehörige und Freunde können unterstützen, indem sie Verständnis zeigen, zuhören und die Belastung ernst nehmen. Eine geduldige, nicht wertende Kommunikation ohne Schuldzuweisungen ist wichtig, um keinen zusätzlichen Druck zu erzeugen. Hilfreich sind offene Fragen wie: „Was würde dir im Moment helfen?“ oder: „Möchtest du darüber sprechen, oder soll ich einfach da sein?“

Manchmal kann es sinnvoll sein, konkrete Alltagshilfe anzubieten, etwa die Begleitung zu Terminen, Hilfe bei organisatorischen Aufgaben oder vorübergehend belastenden Pflichten. Dabei sollte darauf geachtet werden, Betroffenen nicht dauerhaft alles abzunehmen. Wichtig ist, dass sie eigene Handlungsspielräume zurückgewinnen und damit das Gefühl, Schwieriges selbst bewältigen zu können.

Häufige Fragen zum Thema „Anpassungsstörung“

Bei einer Anpassungsstörung können auch körperliche Symptome auftreten. Dazu gehören vor allem Schlafstörungen, Erschöpfung und Müdigkeit sowie Veränderungen des Appetits. Sie sind jedoch keine notwendigen oder für die Anpassungsstörung spezifischen Symptome. Im Vordergrund steht die anhaltende Beschäftigung mit dem belastenden Ereignis und Schwierigkeiten, sich an die veränderte Situation anzupassen. Neue oder anhaltende Symptome sollten deshalb nicht einfach der Psyche zugeschrieben, sondern ärztlich abgeklärt werden.

Wer unter einer Anpassungsstörung leidet, beschäftigt sich gedanklich intensiv mit dem herausfordernden Ereignis und seinen Folgen:

  • Es fällt schwer, Abstand zu gewinnen. Viele fragen sich, warum dies ausgerechnet ihnen passiert ist, wie es weitergeht oder ob sie die Situation bewältigen können.
  • Auch das Verhalten kann sich verändern. Manche vermeiden Gespräche über ihre Situation, ziehen sich aus ihrem sozialen Umfeld zurück oder haben weniger Interesse an Aktivitäten, die ihnen sonst guttun.
  • Andere wirken gereizt, unruhig, erschöpft oder haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. Solche Reaktionen sind nicht bei allen Betroffenen gleich ausgeprägt.

Problematisch wird es vor allem dann, wenn Grübeln, Sorgen, Vermeidung oder Rückzug länger anhalten und die Bewältigung des Alltags erschweren. Dann kann ein Kreislauf entstehen: Die belastenden Gedanken nehmen mehr Raum ein, während entlastende Gespräche, Unterstützung oder positive Erfahrungen seltener werden.

Eine akute Belastungsreaktion wird durch ein plötzlich auftretendes, stark belastendes Ereignis ausgelöst. Symptome wie Zittern, Herzrasen oder Erstarren treten binnen kurzer Zeit auf und halten meist nur einige Stunden bis wenige Tage an. Eine Behandlung ist daher normalerweise nicht erforderlich. Eine Anpassungsstörung ist hingegen eine Reaktion auf eine belastende Veränderung im Leben. Hier manifestieren sich die Symptome innerhalb eines Monats und können bis zu sechs Monate anhalten. Wenn die Beschwerden die Lebensführung stark beeinträchtigen oder länger als sechs Monate anhalten, kann eine Therapie erforderlich sein.

Eine Anpassungsstörung kann sich wieder vollständig zurückbilden. Ein Abklingen der Beschwerden wird vor allem dadurch begünstigt, dass

  • der belastende Auslöser oder seine Folgen nachlassen,
  • konkrete Probleme gelöst oder zumindest besser kontrollierbar werden,
  • Betroffene ausreichend soziale und praktische Unterstützung erhalten und
  • sie neue Möglichkeiten entwickeln, mit der Belastung, Grübeln und Sorgen umzugehen.9

Besteht die Belastung fort oder kommen weitere Stressoren hinzu, können die Beschwerden über die Dauer von sechs Monaten hinausgehen. Langfristig besteht bei einem Teil der Betroffenen ein erhöhtes Risiko für weitere psychische und körperliche Erkrankungen.10

Eine stationäre Behandlung in einer Klinik für Psychosomatik oder Psychiatrie kann sinnvoll sein, wenn die Stabilisierung trotz ausreichender ambulanter Unterstützung nicht gelingt, Betroffene ihren Alltag kaum noch bewältigen können oder zusätzliche psychische Erkrankungen eine intensivere und engmaschigere Behandlung erfordern. Auch ein belastendes häusliches Umfeld kann dafür sprechen, wenn dort keine ausreichende Stabilisierung möglich ist.

1 Thom, J., Jonas, B., Reitzle, L.; Mauz, E., Hölling, H., Schulz, M.: Kohring C, Hartmann M, Holstiege J, Müller D. Entwicklung der Diagnoseprävalenz psychischer Störungen 2012-2022, Dtsch Arztebl Int 2024; 121: 355-62; DOI: 10.3238/arztebl.m2024.0052, https://www.aerzteblatt.de/archiv/entwicklung-der-diagnosepraevalenz-psychischer-stoerungen-2012-2022-4ea11330-a626-4f36-a93e-2d3f7d068a7c (Datum des Zugriffs: 01.07.2026)

2 Senf, W., Broda, M., Voos, D., Neher, M. Praxis der Psychotherapie, 6. überarb. Auflage, Thieme Verlag, Stuttgart, New York 2020, S. 378

3 Ebd., S. 377

4 Ebd., S. 378

5 Möller, H.-J. „Therapie psychischer Erkrankungen. Teil II Behandlung spezieller Erkrankungen: 20 Behandlung von Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen“, 2006, S. 865, DOI: 10.1055/b-0034-67689, https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/lookinside/10.1055/b-0034-67689,

6 Cowansage, Kiriana et al. „Treatments for Adjustment Disorder: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials“, In: Psychiatry Research, 21 September 2025, 116739, https://doi.org/10.1016/j.psychres.2025.116739 (Datum des Zugriffs: 01.07.2026)

7 Greiner T, Haack B, Toto S, Bleich S, Grohmann R, Faltraco F, Heinze M, Schneider M. Pharmacotherapy of psychiatric inpatients with adjustment disorder: current status and changes between 2000 and 2016. Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci. 2020 Feb;270(1):107-117. doi: 10.1007/s00406-019-01058-1. Epub 2019 Aug 22. PMID: 31440829, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31440829/ (Datum des Zugriffs: 01.07.2026)

9 WHO: Clinical descriptions and diagnostic requirements for ICD-11 mental, behavioural and neurodevelopmental disorders. Geneva; 2024. Licence: CC BY-NC-ND 3.0 IGO.S. 352, https://www.drugsandalcohol.ie/41519/1/WHO_Clinical_descriptions_and_diagnostic_requirements_ICD-11.pdf (Datum des Zugriffs: 01.07.2026)

10 Morgan, Maria et al. „Outcomes and prognosis of adjustment disorder in adults: A systematic review“, In: Journal of Psychiatric Research, Volume 156, December 2022, Pages 498-510, https://doi.org/10.1016/j.jpsychires.2022.10.052, https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0022395622006045 (Datum des Zugriffs: 01.07.2026)

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